Jeden Freitag

– [aus]reis[s]en und mehr


Ein Kommentar

5 Aspekte, die mich durch mein erstes Jahr im Lokaljournalismus begleitet haben

Seit fünfzehn Monaten arbeite ich frei für eine Zeitung in meinem Heimatkreis. In diesem Zeitraum bin ich inzwischen an die einhundert Mal unterwegs gewesen und habe es mit noch mehr Menschen zu tun gehabt. Dabei habe ich natürlich auch die obligatorischen Kaninchenzüchter besucht, aber auch PR-Artikel verfasst und Kollektive passend zum Auftrag auf die Beine gestellt. Neben etwas Geld auf dem Konto nahm ich aus dieser Zeit einige Erkenntnisse mit und teile diese in diesem Artikel mit Euch.
Weiterlesen

Werbeanzeigen


Hinterlasse einen Kommentar

(<<) RE:wind (<<)

img_9570-kopie_2-kopie

__________________________

Was soll ich tun?
Wenn ich so seh, ich kann den Wind nicht ändern – nur die Segel drehen.
Tausend Fragen, schlagen Rad.
Ich will kein neues Leben, nur einen neuen Tag.
Was tut gut, was tut weh?
Ein Gefühl braucht keine Armee.
Vor, zurück, zur Seite, ran – herzlich willkommen
Neuanfang!*

__________________________

<< re:wind <<

Nachdem mein Schiff jetzt zwei Jahre im sicheren Hafen lag, bin ich im Moment dabei einen neuen Kurs aufzunehmen. Das alte Routenziel habe ich erreicht, sturmfrei 🙂

Jetzt habe ich schon fast ein Jahr einen neuen Smutje an Bord, der nicht nur gut kochen kann – er weiß auch einige schöne Destinationen. Den Weg dorthin habe ich allerdings lieber selbst herausgefunden, denn der weltbeste Navigator ist er nun gerade mal  nicht 😉 Also halten wir nun unsere Ferngläser in die Höhe und schauen mal, wohin der Wind uns zu treiben vermag.

Wir starten unseren Trip in der angeblich „lebenswertesten Stadt der Welt“, hm. Ich, so als gebürtige Gibt-es-doch-gar-nicht-Städterin, werde das mal in jeder Hinsicht unter die Lupe nehmen und testen 😀
Damit ich unterwegs auch mit vielen Leuten von überall reden kann, habe ich direkte mal einen Abschluss als Fremdsprachenkorrespondentin in meinem Seesack gepackt.
Zwischendurch habe ich neben den fremden Zungen auch noch ganz heimische Dinge erforscht und viel darüber geschrieben. Da blieb nicht mehr viel Zeit, und ganz ehrlich, auch wenig Inspiration, um dann am Ende des Tages noch mehr zu schreiben. Nun ja, irgendwann sind die Worte dann tatsächlich auch mal aus 😉

Weil das alles noch nicht reicht, werde ich in dieser fragwürdigen Stadt doch gleich weiter machen, mit noch mehr Sprachenkunde.

Auch bei dieser Expedition ist „jedenfreitag“ wieder mit dabei, und fungiert als mein Reisetagebuch.

Kommt gerne mit und schaut, was daraus wird, und ob jetzt mehr Gehirn frei wird für meinen Blog 🙂


*Clueso – Neuanfang


Hinterlasse einen Kommentar

#wasistdasfür1partyvolk – die dritte Vice House Party

party-1249224_960_720

Quelle: pixabay.de

…möchte ich am liebsten Dr. Sommer fragen, der jetzt ein eigenes Magazin hat, das aber nur noch die Eltern anspricht, die früher selbst lieber Nackte angeschaut haben, dies heute aber ihren Kindern vorenthalten möchten.

Das habe ich gerade von der Vice erfahren, ein Format, dessen Hypefaktoren ich gelegentlich erahne, auch irgendwie spannend finde, aber nicht durchweg begründet finde. Unterm Artikel über den missratenen Absprung des Doktors aus der BRAVO in eine eigene Auflage die Verlinkung: „Das war die dritte VICE House Party“. Na, das macht mich doch neugierig.

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Don’t wanna be a Digital Native. (1 von 2)

Snapchat? Blödsinn. Braucht kein Mensch. Alles sofort wieder weg, gefällt mir nicht. Zu ungreifbar. Instagram? Habe ich nur zum Stalken von Bildern, die es sonst nirgendwo gibt. Und erst seit Ende 2014, weil mein Umfeld mich so damit genervt hat, dass ich wissen wollte, was diese App denn so kann. Als ich sie installiert und mich registriert hatte, staunte ich: Hier passiert ja wirklich gar nichts! Außer Selbstdarstellung und abgehackten Wortkombinationen hinter Rautenzeichen.
smartphone-881223_960_720

gefunden bei pixabay.

Vielleicht bin ich ja gar keiner von diesen „Digital Natives“.

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Jugend ohne Format

Sollte man sich bei der Informationsaufnahme bewusst entschleunigen, und so nachhaltiger wahrnehmen?
Dieser Überlegung bin ich bei den Gedankenwelten nachgegangen.

Gedankenwelten und andere Geschichten

Nach zwei friedlichen Stunden des Schreibens, mit Unterbrechungen zwischendurch, wollte ich in den Alltag zurückkehren. Liest man den Text bis zum Ende, versteht man, warum es einfach Karma war, dass mein Handy sich nicht mehr entsperren ließ und der Grund dafür ein Haarriss im Display war. Jetzt stehe ich mindestens 2-3 Wochen ohne das heißgeliebte Smartphone da und habe den Salat. 
Aber lest selbst, worum es geht.

Das Dilemma beginnt schon, als sich der Lieblingsplatz auf dem Sofa als ungeeignet für die Lektüre erweist, weil „die ZEIT“ einfach die Breite des Polstermöbels überschreitet: Da will man sich schon politisch beschäftigen, und zwar nicht irgendwie, sondern mit Format. Was erlebe ich? Das Format passt wörtlich genommen nicht in meine Welt. Dabei interessiert mich der Inhalt sehr. Meinen Schreibtisch habe ich vergangenes Jahr abgebaut, da ich eh nie daran gesessen habe. Außerdem war der weder aus Mahagoni, noch aus schwerer Eiche. Ich…

Ursprünglichen Post anzeigen 978 weitere Wörter


Hinterlasse einen Kommentar

Tag des Buches – Ameisenbären, Anteater, Tamanduá!

WDB2016_Hauptlogo

Zum Welttag des Buches möchte ich Euch eine etwas andere Lektüre vorstellen. Dies wird wahrscheinlich vor allem die Tierfreunde unter Euch ansprechen – und diejenigen, die sich gerne mal von einem total anderen Schreibstil mitreißen lassen.

4ae0c53d4a0d768a

Quelle: luebbe.de

„Ich glaub, mein Puma pfeift!“ von Lydia Möcklinghoff (hey, ich hab’s auf Anhieb geschafft, obwohl ich nochmal vorsichtshalber kontrollieren musste) könnte eigentlich auch „Die unglaubliche Leichtigkeit der Ameisenbärforscherin“ heißen, so entspannt, so demütig schreibt die Autorin über alle Steine, die sich ihr während ihrer Forschungsarbeit im Brasilianischen Pantanal in den Weg legen, und die sich dann doch in den allermeisten Fällen irgendwie aus dem Weg räumen lassen. Manchmal sind es ja auch gar keine Steine, sondern Schildkröten.

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Wie wird man eigentlich Büchern gerecht?

Ich sitze wie so oft auf meinem Sofa und klappe das Buch zu. Auf der Rückseite haben sich diese Fissellinien gebildet, die Taschenbücher immer bekommen, wenn man sie zu ersten Mal richtig liest und dann eben auch hin und her biegt, während man sie in Händen hält. Eigentlich kann ich diese Knicke nicht leiden. Dieser glatte, jungfräuliche und neue Rücken sieht im Regal einfach schöner aus. Aber wird man so dem Medium Buch gerecht?

Du bist, was Du liest

Die Überlegung lässt mich erstmal nicht mehr los: Objektiv betrachtet will man sein Bücherregal als konzipierte Perfektion von aneinandergereihten Inhalten präsentieren. Also, manche wollen das. Manche besitzen einfach Bücher, die sie aus beruflichen Gründen besitzen müssen – denen ist das egal, wie die Bildung liegt oder steht.

library-425730_960_720

Quelle: Pixabay

Meine aktuelle Literaturkollektion ist eine wilde Mischung aus Stücken mit persönlicher Bedeutung, die mehr dadurch als durch stilistische Hochleistungen glänzen, populärer Belletristik und auch fragwürdigen Titeln wie „Der verletzte Mann“, die ihre Berechtigung als könnte-ich-ja-nochmal-brauchen verteidigen. Aber zurück zum Thema: Wie geht es denn dem Buch, das hübsch ist, aber dessen Inhalt wie ein rohes Ei behandelt wird? Also, was bringt mir ein unberührtes Buch, wenn sein Inhalt für mich fremd bleibt? Weiterlesen